Update: 02.05.08

 

Was ist Karate?

 Karate kommt aus Ostasien und wurde über jahunderte von Mönchen entwickelt und gelangte über Okinawa nach Japan.

Karate-do bedeutet so viel wie " Weg der leeren Hand ". Beim Karate sollen nicht nur wirkungsvolle Techniken beherscht werden,
sondern Karate ist auch eine Kunst der Vielseitigkeit, der Harmonie von Körper und Geist, des unterbewussten Reagierens,
mit " leeren ( waffenlosen ) Händen " zu Siegen.

 

Das Wesentliche des Karate-do ist nicht, über Sieg und Niederlage zu entscheiden, denn Karate-do ist eine Kampfkunst
die den Charakter durch Training entwickelt, so daß der Karateka jedes physische und psychische Hindernis überwinden kann.

Karate ist eine Kampfkunst zur waffenlosen Selbstverteidigung, bei der Arme, Beine und der Körper trainiert werden.  
Sie entwickeln eine - mit Waffen vergleichbare - Schlagkraft, mit der ein unerwarteter Angriff abgewehrt werden kann.

Karate-do erzieht den Körper. Durch die Ausübung des Karate-do beherscht der Karateka alle Bewegungen des Körpers,
wie zum Beispiel Beugen, Springen, Balancieren, indem er lermt, Glieder und den Körper nach den Techniken des Karate-do
rückwärts und vorwärts, links und rechts sowie nach oben oder unten zu bewegen. Diese Techniken werden vollkommen von der Wilenskraft des Karateka kontrolliert und richten sich präzise, direkt und mit maximaler Kraft auf das Ziel.

Das Wesentlichste aus den Karate-Techniken ist Kime. Kime bedeutet so viel wie die explosionsartige Ausführung einer Technik
mit maximaler Kraft in der kürzesten Zeit, die möglich ist.

Kime wird bei Schlägen, stößen und Tritten, aber auch bei Abwehren eingesetzt. Eine Technik ohne Kime ist kein richtiges Karate,
auch wenn dies so scheinen mag. Das gilt auch für Wettkämpfe, nur daß hier der Kontakt wegen der Verletzungsgefahr durch Regeln verboten ist. Sun-dome bedeutet das Abstoppen einer Technik kurz vor dem Auftreffen im Ziel ( 1 sun = ca. 3 cm ).
Wenn jedoch eine Technik nicht bis zum Kime geführt wird, kann dies nicht als richtiges Karate bezeichnet werden.
Es stellt sich somit das Problem, den Wiederspruch zwischen Kime und Sun-dome zu überbrücken.
Die Lösung ist, das Ziel geringfügig vor die jeweilige empfindlichen Körperstellen des Gegners zu verlagern. Dieses gedachte
Ziel läßt sich dann ohne Kontakt kontrolliert und mit maximalem Krafteinsatz " treffen ".

Durch das Training werden verschiedene Körperteile in bewegliche und wirksame Waffen umgewandelt. Hierzu bedarf es einer guten Selbstkontrolle. Um Sieger zu werden, muß man sich zu erst besiegen.